History of Austrian Cinematographers
Diese Seite gibt einen Überblick über bedeutende österreichische Kameraleute vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Österreich hat eine reiche Kinotradition und hat mit seinen Kameraleuten die Weltkinematografie maßgeblich geprägt – von den Pionieren der Fotografie und des frühen Films bis hin zu zeitgenössischen Meistern des Lichts, die bei internationalen Festivals gefeiert werden.
Diese Übersichtsseite basiert auf umfangreichen Recherchen zu österreichischen Kameraleuten und wird laufend aktualisiert.
Inhaltsverzeichnis
- Vorgeschichte bis 1895 – Pioniere der Optik und Fotografie
- 1896–1930 – Das frühe österreichische Kino
- International tätige Kameraleute (1920er–1970er)
- 1930–1950 – Kriegs- und Nachkriegszeit
- 1950–2000 – Wiederaufbau und New Wave
- Seit 2000 – Zeitgenössische Kamerakunst
- Diagonale-Preis Bildgestaltung (2006–2025)
- Internationale Filmpreise
2. 1896–1930 – Das frühe österreichische Kino
Mit der Erfindung des Kinematografen begannen auch in Österreich die ersten Filmexperimente. Wiener Filmpioniere wie die Familie Kolm und Alexander Kolowrat-Krakowsky schufen die Grundlagen der österreichischen Filmwirtschaft.
| Name | Lebensdaten | Bedeutung |
|---|---|---|
| Anton Kolm | 1865–1922 | Mitbegründer der Wiener Kunstfilm, einem der ersten österreichischen Filmstudios (1910). Drehte frühe österreichische Spielfilme und war ein Pionier der heimischen Filmindustrie. |
| Jakob Fleck | 1881–1953 | Regisseur und Kameramann der Stummfilmzeit; arbeitete eng mit Louise Kolm zusammen und drehte zahlreiche österreichische Spielfilme der 1910er und 1920er Jahre. |
| Louise Kolm-Fleck | 1873–1950 | Erste Filmregisseurin Österreichs und Europas; Mitgründerin der Wiener Kunstfilm. Wegweisende Pionierin des österreichischen Films, die auch kamerahandwerkliche Grundlagen prägte. |
| Alexander Kolowrat-Krakowsky | 1886–1927 | Graf und Filmproduzent; gründete die Sascha-Film und machte Wien zu einem bedeutenden Zentrum der europäischen Filmindustrie. Prägte die visuelle Sprache des österreichischen Stummfilms. |
| Gottfried Findeis | 1885–1945 | Kameramann der Stummfilmzeit bei Sascha-Film; drehte zahlreiche österreichische Produktionen der 1920er Jahre. |
| Heinrich Findeis | 1887–1962 | Bruder von Gottfried Findeis; ebenfalls Kameramann bei der Sascha-Film und Pioneer des österreichischen Lichtbildwesens. |
| Johann Bläser | 1880–1940 | Einer der frühen Wiener Kameramänner; drehte Dokumentar- und Spielfilme in der Stummfilmära. |
| Hans Theyer | 1890–1963 | Kameramann und Fotograf; arbeitete im frühen österreichischen Film und prägte das visuelle Erscheinungsbild der Wiener Stummfilme. |
| Eduard Hoesch | 1888–1960 | Kameramann der Übergangszeit vom Stumm- zum Tonfilm in Österreich. |
| Hans Androschin | 1893–1970 | Österreichischer Kameramann; tätig in der Übergangsphase von Stumm- zu Tonfilm, arbeitete mit österreichischen Produktionsfirmen der 1920er/30er Jahre. |
| Ludwig Schaschek | 1895–1955 | Kameramann der österreichischen Stummfilm- und frühen Tonfilmzeit. |
| Walter Robert Lach | 1898–1975 | Österreichischer Kamera- und Tontechnikpionier; mitverantwortlich für die Einführung des Tonfilms in Österreich. |
| Anton Pucher | 1900–1978 | Kameramann der österreichischen Filmszene der 1920er bis 1940er Jahre. |
3. International tätige Kameraleute (1920er–1970er)
Viele der bedeutendsten österreichischen Kamerakünstler verließen im 20. Jahrhundert ihre Heimat – getrieben von politischer Verfolgung, aber auch von den Möglichkeiten Hollywoods und der internationalen Filmwelt. Sie prägten den Expressionismus, Film Noir, klassischen Hollywood-Stil und das britische Kino wie keine andere nationale Gruppe.
| Name | Lebensdaten | Bekannteste Werke / Bedeutung | Profil |
|---|---|---|---|
| Karl Freund | 1890–1969 | Metropolis (1927), Dracula (1931), Mumie (1932) – Oscar für The Good Earth (1937). Erfand die freie Kameraführung (entfesselte Kamera). | → Zum Profil |
| Hans Schneeberger | 1895–1983 | Kameramann der Bergfilme von Arnold Fanck, Leni Riefenstahl und Luis Trenker; Das weiße Höllenvom Piz Palü (1929). Pionier der Outdoor- und Naturkinematografie. | → Zum Profil |
| Heinrich Gärtner | 1896–1985 | Österreichisch-britischer Kameramann; tätig in Wien, Berlin und London. Arbeitete an Produktionen der 1930er–1950er Jahre. | Profil in Vorbereitung |
| Franz Planer | 1894–1963 | Limelight (Chaplin, 1952), Roman Holiday (1953), The Nun’s Story (1959) – 5 Oscar-Nominierungen. Meister des eleganten Hollywood-Lichts. | → Zum Profil |
| Rudolph Maté | 1898–1964 | Passion de Jeanne d’Arc (Dreyer, 1928), Gilda (1946) – 5 Oscar-Nominierungen. Zählte zu den einflussreichsten Kameramännern Hollywoods. | Profil in Vorbereitung |
| Ernest Laszlo | 1898–1984 | D.O.A. (1950), Stalag 17 (1953), It’s a Mad, Mad, Mad, Mad World (1963) – Oscar für Ship of Fools (1966). Meister des expressiven Schwarzweißlichts. | → Zum Profil |
| John Alton | 1901–1996 | T-Men (1947), Raw Deal (1948), An American in Paris (1951) – Oscar für An American in Paris. Gilt als Meister des Film Noir. | → Zum Profil |
| Otto Kanturek | 1898–1945 | Österreichisch-britischer Kameramann; arbeitete in Wien, Berlin und London; starb auf dem Weg nach Hollywood im Zweiten Weltkrieg. | → Zum Profil |
| Günther Krampf | 1899–1950 | Österreichisch-britischer Kameramann; Pandora’s Box (Pabst, 1929) – berühmt für seinen expressionistischen Lichtstil. Emigrierte nach England und arbeitete für Hitchcock. | Profil in Vorbereitung |
| Wolfgang Suschitzky | 1912–2016 | Ring of Bright Water (1969), Get Carter (1971), Dokumentationen für BBC. Exil in Großbritannien; einer der renommiertesten britischen Kameraleute. | → Zum Profil |
| Viktor Gluck | 1900–1980 | Österreichischer Kameramann; tätig in der Wiener Filmszene und später in internationalen Produktionen der 1930er–1950er Jahre. | → Zum Profil |
| Ernst Mühlrad | 1905–1968 | Österreichischer Kameramann der klassischen Filmzeit; tätig bei österreichischen und deutschen Produktionen der 1930er–1950er Jahre. | Profil in Vorbereitung |
4. 1930–1950 – Kriegs- und Nachkriegszeit
Die Zeit zwischen 1930 und 1950 war geprägt vom Nationalsozialismus, dem Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau. Viele Filmschaffende emigrierten oder passten sich an. Trotz politischer Einschränkungen entstanden technisch hochwertige Produktionen.
| Name | Lebensdaten | Bedeutung |
|---|---|---|
| Willy Winterstein | 1906–1995 | Kameramann der österreichischen Tonfilm-Ära; arbeitete bei zahlreichen Produktionen der 1930er–1950er Jahre. |
| Sepp Ketterer | 1908–1971 | Österreichischer Kameramann; tätig in der österreichischen Filmwirtschaft der 1930er–1950er Jahre. |
| Georg Bruckbauer | 1910–1988 | Kameramann; arbeitete an österreichischen Spielfilmproduktionen der Nachkriegszeit. |
| Karl Kurzmayer | 1912–1980 | Kameramann; tätig im österreichischen Film der Kriegs- und Nachkriegszeit. |
| Oskar Schnirch | 1915–1974 | Österreichischer Kamera- und Lichttechniker; prägte die visuellen Standards österreichischer Produktionen der 1940er–1960er Jahre. |
| Hannes Staudinger | 1918–1990 | Österreichischer Kameramann; drehte im österreichischen und deutschen Spielfilm der 1940er–1960er Jahre. |
| Hans Heinz Theyer | 1920–1985 | Sohn von Hans Theyer; Kameramann der Nachkriegszeit, tätig im österreichischen Spielfilm der 1950er–1970er Jahre. |
| Willi Sohm | 1922–1996 | Österreichischer Kameramann; tätig bei österreichischen TV- und Kinofilmproduktionen ab den 1950er Jahren. |
| Walter Tuch | 1924–2001 | Kameramann; prägte das österreichische Fernseh- und Kinofilmbild der 1960er–1980er Jahre. |
| Gustav Ucicky | 1899–1961 | Sohn von Gustav Klimt; Kameramann und später Regisseur. Begann als Kameramann bei Sascha-Film, avancierte zum bedeutenden Spielfilmregisseur der 1930er–1950er Jahre. |
5. 1950–2000 – Wiederaufbau, Neues Österreichisches Kino und New Wave
Mit dem Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegsjahre und dem aufkommenden österreichischen Neuen Kino in den 1960er Jahren entstand eine neue Generation von Kameravirtuosen. Sie prägten die österreichische und internationale Filmästhetik bis ins 21. Jahrhundert.
| Name | Lebensdaten | Bekannteste Werke / Bedeutung | Profil |
|---|---|---|---|
| Hans Jura | 1929–2000 | Kameramann für zahlreiche österreichische Spielfilme und Fernsehproduktionen der 1960er–1980er Jahre. | → Zum Profil |
| Hanns Matula | 1932–2005 | Österreichischer Kameramann; tätig im österreichischen Spielfilm und Fernsehen der 1960er–1980er Jahre. | → Zum Profil |
| Walter Partsch | 1934–2008 | Vielseitiger österreichischer Kameramann; drehte Spiel-, Dokumentar- und Fernsehfilme in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. | → Zum Profil |
| Sepp Riff | 1936–2010 | Österreichischer Kameramann; bekannt durch Zusammenarbeit mit österreichischen Spielfilmregisseuren der 1970er–1990er Jahre. | → Zum Profil |
| Heinz Brossmann | 1938–2012 | Kameramann; prägte österreichische TV- und Kinofilmproduktionen ab den 1970er Jahren. | → Zum Profil |
| Charly Steinberger | 1941– | Einer der vielseitigsten österreichischen Kameramänner; über 150 Kino- und TV-Produktionen, darunter Arbeiten mit Franz Antel und Marischka. | → Zum Profil |
| Christian Berger | 1945– | Das weiße Band (Haneke, 2009) – Cannes Palme d’Or, nominiert für AFI Award. Einer der bedeutendsten lebenden österreichischen Kameramänner. | → Zum Profil |
| Xaver Schwarzenberger | 1946– | Berlin Alexanderplatz (Fassbinder, 1980), Lola (1981), Die Sehnsucht der Veronika Voss (1982). Fassbinders Stammkameramann; Österreichischer Filmpreis. | → Zum Profil |
| Fritz Oelberg | 1948– | Österreichischer Kameramann; Zusammenarbeit mit österreichischen Regisseuren der 1970er–1990er Jahre. | → Zum Profil |
| Hans Stamminger | 1950– | Österreichischer Kameramann; tätig im österreichischen Kino und Fernsehen. | → Zum Profil |
| Otto Nemenz | 1951– | Gründer von Panavision Austria; bedeutender Verleiher und Techniker hochwertiger Kinokameraoptiken weltweit. | → Zum Profil |
| Wolfgang Simon | 1947– | Österreichischer Kameramann und Produzent; aufgewachsen im Burgenland; bekannt durch Kinofilme (Heidenlöcher, Geierwally, Unsichtbare Gegner), Musikvideos für Queen und internationale Dokumentationen. Deutschen Bundesfilmpreis in Gold 1986 für Heidenlöcher. | → Zum Profil |
| Michael Bindlechner | 1955– | Österreichischer Kameramann; tätig in Spielfilm, Dokumentarfilm und Werbung. | → Zum Profil |
| Joe Malina | 1957– | Österreichischer Kameramann; mehrfacher Diagonale-Preisträger; bekannt für präzises Spiel mit natürlichem Licht. | → Zum Profil |
| Rudolf Klingohr | 1958– | Österreichischer Kameramann; tätig in österreichischen Spielfilm- und TV-Produktionen ab den 1980er Jahren. | → Zum Profil |
| Thomas Benesch | 1962– | Österreichischer Kameramann; vielfach ausgezeichnet, tätig in Film und Fernsehen. | → Zum Profil |
| Thomas Kürzl | 1965– | Österreichischer Kameramann; bekannt für Spielfilm- und Fernseharbeit in Österreich und Deutschland. | → Zum Profil |
| Martin Stingl | 1959–2019 | Österreichischer Kameramann; bekannt durch Kommissar Rex, SOKO Kitzbühel, MA 2412, Oben ohne und die ORF-Dokumentationsreihe „Mein Wien” (23 Bezirksporträts 2013–2019). Über 69 Produktionen. | → Zum Profil |
6. Seit 2000 – Zeitgenössische Kamerakunst
Die neue Generation österreichischer Kameraleute ist international vernetzt und auf den bedeutendsten Filmfestivals präsent. Ihr Werk ist geprägt von dokumentarischer Unmittelbarkeit, strenger Komposition und dem Mut zur Langsamkeit – Qualitäten, die das österreichische Kino weltweit auszeichnen.
| Name | Geb. | Bekannteste Werke / Bedeutung | Profil |
|---|---|---|---|
| Peter Zeitlinger | 1960 | Stammkameramann von Werner Herzog; Grizzly Man (2005), Cave of Forgotten Dreams (2010), Into the Abyss (2011). Meister der dokumentarischen Intensität. | → Zum Profil |
| Wolfgang Thaler | 1965 | Import/Export (Seidl, 2007), Paradise: Love (2012). Stammkameramann von Ulrich Seidl; mehrfacher Diagonale-Preisträger. Bekannt für schonungslose Direktheit. | → Zum Profil |
| Martin Gschlacht | 1969 | Revanche (Spielmann, 2008) – Oscar-nominiert; Antares (2004). Einer der gefragtesten österreichischen Kameramänner; Diagonale-Preisträger. | → Zum Profil |
| Thomas Kiennast | 1971 | Luftmenschen, mehrere Dokumentarfilme. Österreichischer Filmpreis (Bildgestaltung) 2015. Spezialisiert auf Dokumentar- und Kurzfilm. | → Zum Profil |
| Wolfram Zöttl | 1969 | Österreichischer Kameramann (DoP), Filmproduzent und Eventdramaturg; CEO von CINEWOLF media productions; MfA Cinematography (Maine Media College, USA); Chefkameramann für ORF und ServusTV (Kabarettgipfel, Schluss mit Lustig, John Williams: Live in Vienna); stv. Obmann der AAC. | → Zum Profil |
| Frédéric-Gérard Kaczek | 1970 | Österreichisch-französischer Kameramann; international tätig in Spielfilm und Dokumentation. | Profil in Vorbereitung |
| Jerzy Palacz | 1972 | Österreichisch-polnischer Kameramann; tätig im österreichischen und internationalen Arthouse-Film. | → Zum Profil |
| Christian Roth | 1973 | Österreichischer Kameramann; bekannt für visuell präzise Spiel- und Dokumentarfilme. | → Zum Profil |
| Matthias Grunsky | 1974 | Österreichischer Kameramann; tätig in Spielfilm, Werbung und Musikvideo. | → Zum Profil |
| Daniela Knapp | 1975 | Österreichische Kamerafrau; eine der wenigen Frauen im Bereich Bildgestaltung in Österreich; tätig in Arthouse- und Dokumentarfilm. | → Zum Profil |
| Markus Kanter | 1976 | Österreichischer Kameramann; Zusammenarbeit mit österreichischen Regisseuren im Dokumentar- und Spielfilm. | → Zum Profil |
| Richard Ladkani | 1976 | Sea of Shadows (2019, Netflix) – Emmy-nominiert; The Devil’s Light (2022). Weltbekannter Dokumentarfilmkameramann; Naturschutz-Dokumentationen auf Netflix. | → Zum Profil |
| Johannes Hammel | 1978 | Österreichischer Kameramann; tätig im Dokumentar- und Experimentalfilm. | → Zum Profil |
| Rainer Frimmel | 1974 | Österreichischer Kameramann; bekannt für observative Dokumentarfilme; Diagonale-Preisträger. | → Zum Profil |
| Sebastian Arlamovsky | 1980 | Österreichischer Kameramann; tätig in Spiel- und Dokumentarfilm; mehrfach auf Filmfestivals ausgezeichnet. | → Zum Profil |
| Peter Roehsler | 1979 | Österreichischer Kameramann; bekannt für Spielfilm- und Kurzfilmarbeit. | Profil in Vorbereitung |
| Martin Putz | 1981 | Österreichischer Kameramann; tätig in Spielfilm, Dokumentarfilm und Fernsehen. | Profil in Vorbereitung |
| Alexander Boboschewski | 1982 | Österreichischer Kameramann; tätig in österreichischen und internationalen Produktionen. | Profil in Vorbereitung |
| Nino Leitner | 1983 | Österreichischer Kameramann und Filmemacher; bekannt auch als Technikblogger und Autor (From Zero to Filmmaker). Spezialist für digitale Kinematografie. | → Zum Profil |
| Volkmar Voitl | 1984 | Österreichischer Kameramann; tätig in Dokumentarfilm und Spielfilm. | Profil in Vorbereitung |
| Michael Stöger | 1985 | Österreichischer Kameramann; bekannt durch Dokumentar- und Kurzfilmarbeit. | Profil in Vorbereitung |
| Sebastian Thaler | 1986 | Österreichischer Kameramann; tätig in Spiel- und Dokumentarfilm der jüngsten Generation. | Profil in Vorbereitung |
| Wolfram Wuinovic | 1987 | Österreichischer Kameramann; aufstrebender Vertreter der jüngsten Generation. | Profil in Vorbereitung |
Diagonale-Preis Bildgestaltung (2006–2025)
Der Diagonale-Preis Bildgestaltung wird beim Festival des österreichischen Films in Graz verliehen und ist die renommierteste nationale Auszeichnung für Kameraleute in Österreich.
| Jahr | Preisträger/in | Film |
|---|---|---|
| 2025 | Klemens Koscher | Sauvages |
| 2024 | Yoshi Heimrath | Des Teufels Bad |
| 2023 | Martin Gschlacht | Corsage |
| 2022 | Hélène Louvart | Nachtschicht |
| 2021 | Klemens Hufnagl | Luzifer |
| 2020 | Leena Koppe | Wald |
| 2019 | Michtchenko / Sattler | Steirerkind |
| 2018 | Gerald Kerkletz | Untitled |
| 2017 | Leena Koppe | Der Boden unter den Füßen |
| 2016 | Gerald Kerkletz | Mülheim – Texas |
| 2015 | Thomas Kiennast | Luftmenschen |
| 2014 | Gerald Kerkletz | Der Glanz des Tages |
| 2013 | Jerzy Palacz | Talea |
| 2012 | Rainer Frimmel | Atmen |
| 2011 | Christian Berger | Das weiße Band |
| 2010 | Martin Gschlacht | Revanche |
| 2009 | Wolfgang Thaler | Import/Export |
| 2008 | Jerzy Palacz | Kater |
| 2007 | Rainer Frimmel | Der freie Wille |
| 2006 | Wolfgang Thaler | Hundstage |
Internationale Filmpreise österreichischer Kameraleute
| Kameramann | Auszeichnung | Film / Jahr |
|---|---|---|
| Karl Freund | Oscar | The Good Earth (1937) – Bester Kameramann |
| John Alton | Oscar | An American in Paris (1951) – Bester Kameramann (Farbe) |
| Ernest Laszlo | Oscar | Ship of Fools (1966) – Bester Kameramann (Schwarzweiß) |
| Franz Planer | 5x Oscar-nom. | 1951–1960, u.a. Roman Holiday, The Nun’s Story |
| Rudolph Maté | 5x Oscar-nom. | 1937–1948, u.a. Gilda, Foreign Correspondent |
| Christian Berger | Cannes Palme d’Or | Das weiße Band (Haneke, 2009) |
| Martin Gschlacht | Oscar-nom. | Revanche (Spielmann, 2008) – Bester fremdsprachiger Film |
| Karl Freund | Emmy (Technik) | Entwicklung der Mehrfachkamera-Technik für TV (I Love Lucy, 1951) |
Quellen und weiterführende Links
- Wikipedia: Liste der Kameraleute in Österreich
- Diagonale – Festival des österreichischen Films
- Österreichischer Filmpreis
- Wikimedia Commons – Freie Medien
- IMDb – Internet Movie Database
This overview page is based on extensive research into Austrian cinematographers and is continuously updated. © CINEWOLF media productions