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| Steckbrief | |
| Geb. | 1972 |
| Geburtsort | Österreich (polnische Herkunft) |
| Beruf | Kameramann / Cinematographer |
| Nationalität | Österreichisch |
| Epoche | Zeitgenössisch (seit 2000er) |
| Auszeichnungen | Diagonale-Preis Bildgestaltung 2008 (Kater)Diagonale-Preis Bildgestaltung 2013 (Talea) |
Jerzy Palacz ist ein österreichischer Kameramann polnischer Herkunft, der mit zwei Diagonale-Preisen zu den anerkanntesten Bildgestaltern des österreichischen Gegenwartskinos zählt. Sein Stil verbindet mitteleuropäische Filmtradition mit einer klaren, emotionalen Ästhetik.
Biografie
Jerzy Palacz studierte Kamera in Wien und entwickelte seinen unverwechselbaren Stil in enger Zusammenarbeit mit österreichischen Arthouse-Regisseuren. Sein Werk ist geprägt von einem tiefen Gespür für Atmosphäre und einem zurückhaltenden, präzisen Umgang mit Licht und Raum.
Mit “Kater” (2008, Regie: Händl Klaus) erhielt er 2008 den Diagonale-Preis Bildgestaltung. Der Film, eine intensive Kammerstudie über eine Partnerschaft, lebt von Palaczs ruhiger, aber psychologisch wacher Kameraführung. 2013 gewann er den Preis erneut für “Talea” (2012, Regie: Antoinette Zwirchmayr).
Palacz steht exemplarisch für die Qualität des österreichischen Filmnachwuchses: technisch exzellent ausgebildet, künstlerisch eigen, und in der Lage, aus bescheidenen Produktionsmitteln heraus starke Kinobilder zu schaffen. Er arbeitet regelmäßig für das österreichische Kino und ist ein gefragter Bildgestalter im mitteleuropäischen Arthouse.
Filmografie (Auswahl)
- Kater (2008), Regie: Händl Klaus – Diagonale-Preis 2008
- Talea (2012), Regie: Antoinette Zwirchmayr – Diagonale-Preis 2013
- Weitere österreichische Arthouse- und Kurzfilme
Quellen
- IMDb: Jerzy Palacz
- Diagonale – Festival des österreichischen Films
- Cinewolf Wikipedia: Liste der Kameraleute in Österreich
Teil der Serie: Österreichische Kameraleute | © CINEWOLF media productions