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| Steckbrief | |
| Geb. | 1974 |
| Geburtsort | Österreich |
| Beruf | Kameramann / Cinematographer |
| Nationalität | Österreichisch |
| Epoche | Zeitgenössisch (seit 2000er) |
| Auszeichnungen | Diagonale-Preis Bildgestaltung 2007 (Der freie Wille)Diagonale-Preis Bildgestaltung 2012 (Atmen) |
Rainer Frimmel ist ein österreichischer Kameramann, der durch seinen observativen, documentarischen Stil im Spielfilm bekannt wurde. Mit zwei Diagonale-Preisen für “Der freie Wille” (2007) und “Atmen” (2012) gehört er zu den ausgezeichnetsten Bildgestaltern Österreichs.
Biografie
Rainer Frimmel hat sich auf einen bestimmten Typ von Film spezialisiert: realitätsnahe Dramen und Spielfilme, die in ihrem Gestus und ihrer visuellen Sprache dem Dokumentarfilm nahe stehen. Diese Hybridform aus fiktivem Erzählen und dokumentarischer Ästhetik ist charakteristisch für das österreichische Arthouse-Kino der 2000er und 2010er Jahre.
Für “Der freie Wille” (2006, Regie: Matthias Glasner) erhielt er 2007 den Diagonale-Preis Bildgestaltung. Der intensive Film über einen Sexualstraftäter verlangte eine behutsame, aber schonungslose Kameraführung, die Frimmel meisterhaft umsetzte. Fünf Jahre später gewann er den Preis erneut für “Atmen” (2011, Regie: Karl Markovics), einem minimalistischen Film über einen jugendlichen Straftäter.
Frimmel ist Teil der Generation österreichischer Kameramänner, die zeigen, dass man mit reduzierten Mitteln und konsequentem Stil starke kinematografische Aussagen treffen kann. Seine Arbeit spiegelt die österreichische Kinotradition des “Kinos der Gegenwart” wider – geerdet in sozialer Realität, formal präzise und emotional unmittelbar.
Filmografie (Auswahl)
- Der freie Wille (2006), Regie: Matthias Glasner – Diagonale-Preis 2007
- Atmen (2011), Regie: Karl Markovics – Diagonale-Preis 2012
- Weitere österreichische Arthouse-Produktionen
- Dokumentarfilme und Kurzfilme
Quellen
- IMDb: Rainer Frimmel
- Diagonale – Festival des österreichischen Films
- Cinewolf Wikipedia: Liste der Kameraleute in Österreich
Teil der Serie: Österreichische Kameraleute | © CINEWOLF media productions