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| Steckbrief | |
| Geboren | 17. November 1959, Österreich |
| Gestorben | 9. Januar 2019, Wien |
| Beruf | Kameramann |
| Nationalität | Österreichisch |
| Epoche | 1985–2019 |
| IMDb | → IMDb-Profil |
Martin Stingl war ein österreichischer Kameramann mit einem breiten Spektrum an Produktionen – von internationalen Spielfilmen über populäre Krimiserien bis hin zu einer umfangreichen dokumentarischen Wien-Reihe.
Biografie
Martin Stingl wurde am 17. November 1959 in Österreich geboren und arbeitete über mehr als drei Jahrzehnte als Kameramann für österreichische und internationale Produktionen. Er war in Wien ansässig und starb dort am 9. Januar 2019 im Alter von 59 Jahren.
Stingls Karriere begann in den späten 1980er Jahren und umfasste ein breites Spektrum: internationale Koproduktionen wie den Actionfilm Malko: Eye of the Widow (1991) sowie große österreichische Fernsehproduktionen wie Kommissar Rex, SOKO Kitzbühel, MA 2412 und Rosmunde Pilcher. Sein wohl markantestes Langzeitprojekt war die umfangreiche ORF-Reihe „Mein Wien”, in der er die Wiener Gemeindebezirke dokumentarisch porträtierte – von 2013 bis zu seinem Tod 2019 drehte er Bezirksporträts von Floridsdorf über Mariahilf bis Rudolfsheim-Fünfhaus.
Mit insgesamt 69 Kreditierungen als Kameramann auf IMDb hinterließ Stingl ein beachtliches Werk, das die Bandbreite des österreichischen Kinos und Fernsehens der 1990er bis 2010er Jahre widerspiegelt.
Filmografie (Auswahl, nach IMDb)
Spielfilme & internationale Produktionen
- Sora (2017)
- Malko: Eye of the Widow (1991)
- Rotlicht – In der Höhle des Löwen (2000)
- Der Bockerer IV – Prager Frühling (2003)
- Geheimnis der Karibik (2004)
- Rotkäppchen (2005)
- Reblaus (2005)
- Furcht & Zittern (2010)
- Joé – Das Mädchen mit den Schwefelhölzern (2016)
Fernsehserien (Auswahl)
- Säntis (1985) – früheste Kreditierung
- Lex Minister (1990)
- Sankt Petri-Schnee (1991)
- Rochade (1992)
- Es lebe die Liebe, der Papst und das Puff (1992)
- Im Kreis der Iris (1992)
- Das Glück liegt in Waikiki (1992)
- Das Dorf an der Grenze (1993)
- Das Babylon Komplott (1993)
- 1945 (1994)
- Tödliche Besessenheit (1994)
- Jenseits der Brandung (1995)
- Inferno (1995)
- Der Schatten des Schreibers (1995)
- Glück auf Raten (1996)
- Brennendes Herz (1996)
- Champagner und Kamillentee (1997)
- Fröhlich geschieden (1997)
- Hotel Shanghai (1997)
- Die Straße nach Istanbul (1997)
- Winnetous Rückkehr (1998)
- Helden in Tirol (1998)
- Mörderische Abfahrt – Skitour in den Tod (1999)
- Rosmunde Pilcher (1999–2000, 6 Folgen)
- MA 2412 (1999, 2 Folgen)
- Tatort (2000, 1 Folge)
- Stahlnetz (2001, 1 Folge)
- Meine Schwester das Biest (2002)
- Da wo die Liebe wohnt (2002)
- Tanners letzte Chance (2002)
- Kommissar Rex (2002–2003, 2 Folgen)
- SOKO Kitzbühel (2002–2005, 10 Folgen)
- SOKO Donau (2006–2007, 6 Folgen)
- Inga Lindström (2004–2008, 4 Folgen)
- Kyselak war da! Graffiti anno 1825 (2008)
- Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga (2008)
- Unsere Farm in Irland (2007, 1 Folge)
- Der rote Priester – Don Antonio Vivaldi (2007)
- Oben ohne (2009–2012, 5 Folgen)
- Eine Couch für alle (2010, 4 Folgen)
ORF-Dokumentationsreihe „Mein Wien” (2013–2019)
Stingls umfangreichste Dokumentararbeit war die ORF-Reihe über die Wiener Gemeindebezirke:
- Mein Floridsdorf (2013)
- Mein Mariahilf (2013)
- Meine Donaustadt (2014)
- Mein Hernals (2014)
- Meine Landstraße (2014)
- Meine Wieden (2015)
- Mein Döbling (2015)
- Meine Leopoldstadt (2015)
- Mein Penzing (2015)
- Meine Brigittenau (2016)
- Mein Hietzing (2016)
- Mein Meidling (2016)
- Meine Innere Stadt (2017)
- Mein Währing (2017)
- Mein Alsergrund (2017)
- Mein Liesing (2018)
- Meine Josefstadt (2018)
- Mein Neubau (2018)
- Meine Margareten (2018)
- Mein Rudolfsheim-Fünfhaus (2019)
Quellen
Teil der Serie: Österreichische Kameraleute | © CINEWOLF media productions