Natürlich herrscht da plötzlich Ausnahmezustand in Rom.
Die Bilder dieses Beitrags wurden nicht nur im Petersdom, sondern auch teilweise hinter den Kulissen des Vatikans gedreht.
Geplant ist auch eine abendfüllende Dokumentation über "die Papstmacher", die uns einmal rund um den Globus bringen soll.
Papst Benedikt XVI. hat im Februar 2012 nicht nur 22 neue Kardinäle kreiert, sondern damit auch zugleich neue Mitglieder für jenes Gremium bestimmt, das einmal seinen Nachfolger wählen wird: das Kardinalskollegium.
Genau darüber, über einem möglichen Nachfolger nämlich, wird nun schon seit Wochen heftig spekuliert. „Nervös-aufgeregt“ sei die Stimmung in Rom, berichtet der römische Vatikanist Lucio Brunelli. Von einer „Pre-Konklave-Atmosphäre“ spricht er. Eine Einschätzung, die auch Kollege Andrea Tornielli von der Zeitung „La Stampa“ teilt. Die Gerüchte über passende Papstkandidaten würden dabei nicht von der Presse lanciert, so das Urteil der Vatikan-Kenner: Die Gerüchte stammten von den Kardinälen selbst. Im „Orientierung“-Interview analysieren die beiden Vatikan-Experten den aktuellen Favoritenkreis – z.B. Angelo Scola, Erzbischof von Mailand oder Leonardo Sandri aus Argentinien. Und auch ein lange Zeit als „papabile“ gehandelter Kardinal kommt zu Wort: Erzbischof Rodriguez Maradiaga aus Honduras, der an einen viel zitierten Satz erinnert: „Wer als Papst ins Konklave einzieht, der kommt als Kardinal wieder heraus.“

Im Petersdom beim Papst und den Kardinälen
Länge: 7 Minuten
ORF präsentiert diesen Beitrag in der Sendereihe "Orientierung" , wobei man erfährt, ob der Papst zurücktreten kann und warum so viel Geheimnistuerei im Vatikan üblich ist.

