Dozentenkonferenz
Die Semesterkonferenz der Dozentinnen des fllmcollege hat stattgefunden.

Am 8.Mai fand die Semester-Konferenz der Dozeninnen des filmcollege statt. Sie stand dieses mal im Zeichen zahlreicher VEränderungen: Ein(e) noch zu bestellende(r) AdministratorIn wird das fixe Team in naher Zukunft erweitern, ab Herbst wird das filmcollege ein eigenes Studio betreiben, das Spielfilmsemester beginnt und ein dritter Jahrgang trtt in die Ausbildung ein. Das neueingeführte Modulsystem des Unterrichts wurde evaluiert und die Erfahrungen die die DozentInnen damit gemacht haben, gemeinsam diskutiert. Der größte Vorteil dieses wöchentlichen Blockunterrichts liegt mit Sicherheit in seiner einfachen Struktur. Die DozentInnen sind gefragte Mitglieder der österreichischen Filmbranche. Fixe Unterrichtsblöcke von ein oder zwei Wochen Dauer sind für sie leichter disponierbar als ein herkömmlicher Stundenplan. Wichtige weitere Punkte dieses Abends waren (unvermeidliche ;-) Diskussionen zu “Oscar” und zur Situation des österreichischen Films und die Planung des ersten Spielfilm Semesters. Mit dem ältesten Studentenjahrgang tritt das filmcollege damit in die heiße Phase seiner Ausbildung. Im Wintersemester werden erstmals etwa fünfzig StudentInnen von mehr als zwanzig DozentInnen unterrichtet und betreut werden. Dass die Hälfte aller DozentInnen den TErmin der Konferenz aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen konnten, zeigt die organisatorische Herausforderung, einen Unterricht mit so vielen gefragten Fachkräften zu koordinieren. (wh)

Vorwort
Der gute Ton

Seit dem 1.Mai wurde mir die Leitung des filmcollege übertragen. Ich möchte mich für das Vertrauen bedanken und werde versuchen, den Erwartungen gerecht zu werden, die von StudentInnen, DozentInnen und nicht zuletzt auch von der Leitung des polycollege/Stöbergasse in mich gesetzt werden. Es gibt viel zutun.

Für das filmcollege sind Partnerschaften und Kooperationen mit der österreichischen Filmbanche sehr wichtig. Unterschiedliche Einrichtungen verlangen unterschiedliche Formen der Kooperation: das fordert viel Spontanität und Kreativität. Schon die ersten Vorstellungs-Besuche haben mir gezeigt, wie ernst wir als junge Ausbildungsstätte bereits genommen werden. Das motiviert und macht Mut auf mehr.

ein weiterer Punkt ist mir wichtig. Die Überheblichkeit und die Art des Umgangs von PErsonen in der sogenannten Filmszene haben mich oft gestört. Die Mtarbeit bei Filmwerken rechtfertigt nicht ein überhebliches Verhalten gegenüber anderen Menschen. Das filmcollege kann keine Insel der Seeligen sein und muß die StudentInnen auf die Realität vorbereiten. Aber der Ton innerhalb der Schule darf ein freundschaftlicher bleiben.

Wolfgang Haberl
Leiter filmcollege

vlnr.: Gerhard Schedl, Wolfgang Haberl, Werner Zappe, Wolfram Zöttl, Bernhard Schmid, Philipp MOsser, Peter Janecek, Georg Misch, Florian Flicker, Bernhard Schärfl | Foto: Claudia Grüner