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Wolfram Zöttl ist Regieleiter und Bildmeister bei der feierlichen Gala "50 Jahre Prof. Karl Spiess" in der Wiener Hofburg.
Alles, was im deutschsprachigen Film Rang und Namen hat, kam, und erlebte Rolando Villacon, Bryn Terfel und David Garrett im exklusiven Privatkonzert.
Durch den Abend führte Hr. Christian Kohlund.


Diesen Beitrag schrieb Wolfram Zöttl für eine Ausgabe der VHS-Zeitung im Oktober 2010:Geschichten zu erzählen liegt in unserer Natur. Schon in der Steinzeit haben wir uns am Lagerfeuer zusammengesetzt und uns von Geschichten magisch berühren lassen. Damals gab es als Werkzeug nur das gesprochene Wort und dann die Wände auf denen wir gemalt haben. Bis heute haben sich die Werkzeuge geändert. Wir haben günstig Zugang zu hochprofessionellem Equipment. Doch der Einsatz von solchem Equipment schafft noch keine professionellen Bilder. Es gilt Regeln einzuhalten und man benötigt viel Gefühl und Übung. Mein heutiger Tipp ist eigentlich ganz selbstverständlich: Mit Stöckelschuhen, den steinigen Weg bergauf zum Gipfel zu „wackeln“ ist möglich, nur es ist mühsam, gefährlich und dauert ewig. Also: festen Stand suchen, oder ein gutes Stativ verwenden. Ein Bild ist nur so gut, so stabil es auch ist. Dabei meine ich auch die Handkamera. Bei Handkamerabedienung sollte man möglichst darauf schauen, die Beine schulterbreit aufzustellen und leicht in die Knie zu gehen. Die meisten handelsüblichen Camcorder haben ein Okular und einen außen liegenden Monitor. Wenn die Kamera in der Hand einen halben Meter vor dem Auge schwebt, so ist es nicht verwunderlich, dass die Bilder verwackelt sind. Also, Auge ganz fest ans Okular: die Kamera sollte das verlängerte Auge sein. So wird sie zum Sprachrohr der Kameraperson und es entstehen die „richtigen“ bewegten und bewegenden Bilder, denen man auch gerne zusieht.

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